Deine nächsten Karriereschritte als Pflegehilfskraft


Pflegehilfskräfte sind das Rückgrat des Pflegealltags. Du kennst die Abläufe, begleitest Menschen im Alltag und trägst täglich dazu bei, dass Pflege funktioniert – ganz nah an den Bedürfnissen der Menschen. Ob du durch eine Weiterbildung (z.B. Pflegebasiskurs) oder durch praktische Erfahrung in den Beruf gekommen bist: Deine Arbeit zählt!
Gleichzeitig bieten sich dir als Pflegehilfskraft heute viele Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln – fachlich, persönlich und beruflich. Viele nutzen diese Rolle als Ausgangspunkt für den nächsten Schritt: zur Fachkraft, zur Spezialistin oder zur Leitung.
Deine Möglichkeiten dich weiter zu entwickeln
Erweitere und vertiefe dein Wissen
Neben den jährlichen Pflichtfortbildungen, die gesetzlich vorgeschrieben sin, hast du viele weitere Möglichkeiten dein Wissen zu vertiefen und auszubauen. Dazu gehören Themen wie Hygiene, Notfälle, Umgang mit Gewalt, Ernährung oder rechtliche Grundlagen. Wissen schafft Sicherheit und hilft dir souveräner zu handeln.
- Sprich deine Pflegedienstleitung (PDL) darauf an. Oft gibt es interne Schulungsangebote
- Schau dich bei Bildungsträgern um und lass dich vom Kursangebot anspirieren
Alltagsbegleiter:in / Betreuungskraft
Wenn du für dich entschieden hast, dass du weniger pflegerisch unterstützende Aufgaben übernehmen möchtest, sondern viel mehr mit dem Menschen in Kontakt trittst und ihn aktib begleitest, könnte die Qualifikation zur Alltagsbegleiter:in genau das richtige sein.
Eine Alltagsbegleiter:in unterstützt Pflegebedürftige gezielt bei der Alltagsgestaltung und sozialen Aktivierung. Sie führt Beschäftigungsangebote durch, begleitet Bewohner im Alltag, fördert die Orientierung und leistet gezielt Gesellschaft. Der Unterschied zur Hilfskraft besteht darin, dass Bewohner primär im Alltag betreut und beschäftigt werden (mind. 50 % der Zeit), während Hilfskräfte hauptsächlich pflegerische Aufgaben übernehmen.
- Einstieg ohne formale Pflegeausbildung
- Qualifizierung nach §§ 43b/53c SGB XI (z. B. 160 Std. Weiterbildung)
- Einarbeitung direkt im Arbeitsalltag mit Begleitung erfahrener Kolleg:innen
Ausbildung zur Pflegefachkraft
Wenn du schon einige Zeit als Pflegehilfskraft tätig bist, kann eine formale Ausbildung dein beruflicher Wendepunkt sein. Es gibt zwei mögliche Wege – je nach Lebenssituation, Schulabschluss und Ziel:
Die 2-jährige Ausbildung zur Pflegeassistenz / Pflegehelfer:in
- Besonders geeignet für Pflegehilfskräfte mit Hauptschulabschluss oder langjähriger Berufserfahrung
- Mehr Verantwortung als ungelernte Kräfte
- Vorbereitung auf die Fachkraftausbildung oder dauerhafte Tätigkeit mit erweitertem Aufgabenspektrum
Die 3-jährige Ausbildung zur Pflegeassistenz / Pflegehelfer:in
- Voraussetzung: Mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss plus abgeschlossene zweijährige Berufsausbildung
- Du wirst zur generalistischen Pflegefachkraft ausgebildet – ein anerkannter Berufsabschluss mit EU-weiter Gültigkeit
Ermöglicht dir Fach- und Führungsaufgaben oder Spezialisierungen (z. B. PDL, Praxisanleitung, Wundmanager:in)
- Eine Ausbildung kann ausschließlich in einer Pflegeschule absolviert werden
- Eine Ausbildung braucht immer einen Ausbildungsbetrieb
Kursangebot für Pflegehilfskräfte


Pflegebasiskurs

Ausbildung zur Alltagsbegleiter:in

Menschen mit geistiger Behinderung professionell pflegen und fördern

Multiresistente Erreger verstehen und bekämpfen
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